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Viel Kritik bei der Hauptversammlung in Rott

St.-Hubertus-Schützenbruderschaft blickt auf 2018 zurück: kein Schützenkönig, Schüler und Jugendprinz. Mitglieder werden geehrt.



Schießmeister Helmut Matheis (links) ehrte Elfriede Klubert, Friedhelm Junk und Peter Gier und überreichte ihnen ihre Auszeichnung, Günter Hübner fehlte.
Vorsitzender Hans-Dirk Coppeneur (hintere Reihe) gratulierte.
Foto: Günther Sander

Rott. Viel Kritik hat es bei der Jahreshauptversammlung der St.-Hubertus-Schützenbruderschaft Rott vom Vorsitzenden Hans-Dirk Coppeneur gegeben.

Wie er deutlich machte, habe man bereits bei der Versammlung im Vorjahr die „wichtigsten Posten“ nicht besetzen können. Das habe zur Folge gehabt, dass ein effektives und förderndes Arbeiten kaum mehr möglich sei. Coppeneur blickte in seinem Geschäftsbericht noch einmal auf die Aktivitäten des vergangenen Jahres zurück.

Das Eierschießen an Karfreitag sei erfreulich verlaufen, man habe eine große Resonanz verspüren können, sagte er. Die Enttäuschung hielt bei ihm jedoch an, denn auch beim Vogelschuss in der Schießhalle sei die Beteiligung aus dem Ort nicht sonderlich groß gewesen. Anders sei es beim Dorffest verlaufen, das Angebot „Bogenschießen zum Schnuppern“ wertete er als Erfolg. Großen Dank zollte er Prinz Charles de Merode, der Bögen und Material zur Verfügung gestellt habe.

Lob für den Schießmeister

Der Vorsitzende kam auch auf das Patronatsfest zu sprechen und bedauerte, dass man dazu leider keine Messe mehr bestellen könne. Ein Lob zollte er seinen ersten Schießmeister Helmut Matheis, dem es gelungen sei, den Prior des Klosters Kornelimünster für eine feierliche Liturgie zu gewinnen. Die Kritik hielt an, als Coppeneur den Kirmesball in Visier nahm. Leider seien nur kleine Abordnungen der befreundeten Vereine zugegen gewesen und noch vielweniger Mitglieder der Bruderschaft, so dass selbst der verkleinerte Raum sich als viel zu groß erwiesen habe. Von Gemütlichkeit könne keine Rede sein, enttäuschend sei es auch, wenn die Musik „minderwertig gespielt werde“. Da müsse man sich fragen, wie lange und ob es noch sinnvoll sei, eine alte Tradition in bestehender Form fortzuführen.

Vereinsmeisterschaft

Die Versorgung der KAB-Pilger bei der Quirinus-Oktav brachte der Bruderschaft viel Lob ein, galt es doch, 40 Gäste zu bewirten. Den Jahresabschluss auf sportlicher Ebene habe die Vereinsmeisterschaft gebildet. Der Vorsitzende bedankte sich bei allen Mitgliedern, beim Vorstand mit Ruth Jansen, Helmut Matheis, Michael Seidel, und Peter Gier sowie den Mitgliedern, die den Sport und die Geselligkeit hochhalten, für ihre Unterstützung und ihr Engagement zum Wohle der Bruderschaft.

Auch Ehrungen verdienter Schützen standen auf der Tagesordnung. Schießmeister Helmut Matheis verlieh Jahresnadeln (Urkunden) des „Bundes der Historischen Deutschen Schützen“ für die Wertungsschießen an Elfriede Klubert (291 Ringe), Friedhelm Junk (295), Peter Gier (297), Günter Hübner (282) Helmut Matheis (292 Ringe). Für 40 Jahre Treue zur Schützenbruderschaft gab es für Günter Hübner die Ehrennadel des „Bundes der Historischen Deutschen Schützen“

In seinen Schießbericht wertete Matheis erfreulich, dass die Sportschützen ein erfolgreiches Jahr gehabt hätten. Bei den Bruderschaftsvergleichs- und Rundenwettkämpfen als auch bei den Meisterschaften seien gute Platzierungen errungen wurden. Bei der Jugend wären die Aktivitäten auf das Oster- und Printenschießen beschränkt gewesen. Sie hätten an Schützenfeste in Rott, Roetgen und des Bezirks teilgenommen.

Der erste Schießmeister bedauerte, dass 2018 neben dem Posten des Schützenkönigs auch die Titel Schüler- und Jugendprinz vakant geblieben seien. Für das Jahr 2019 kommen nun auf die Rotter Schützen einiges zu.

Kirmes mit Schützenball

Gespannt sein darf man auf den Vogelschuss mit Maibock-Anstich und Grillen am Samstag, 4. Mai, in und an der Schützenhalle. Am 15. und 16. Juni stehen Kirmes in Rott, Schützenball und Schützenfrühstück auf dem Programm. Auch in diesem Jahr übernimmt die Bruderschaft wieder die Beköstigung der KAB-Pilger am Samstag, 31.August, und sie bringt sich in den Festakt „75 Jahre Einmarsch der Alliierten in Roetgen“ am Donnerstag, den 12. September, ein. Dann ist man am 14. September zur Errichtung eines Gedenksteins auf dem Westswall-Areal des HeuGeVe Roetgens dabei. Am gleichen Tag ist großes Hahnenköppen anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Hahnenclubs Rott bei Hütten, auch hier sind die Schützen präsent. Am 8. Und 9. November findet in der Schützenhalle in Rott und auf dem Schießstand Schlauer Mühle die Vereinsmeisterschaft statt. Mit dem Printenschießen endet das Jahresprogramm Freitag, 6.Dezember, für die Jugend und Erwachsene in der Schützenhalle.

Von Günter Sander
Eifeler Nachrichten vom 28. Januar 2019


 
 
 
 

Ergebniss der Vereinsmeisterschaft 2018

Luftgewehr aufgelegt
 
Luftpistole
 
Kleinkalibergewehr aufgelegt
 
KK Freie Pistole
1Friedhelm Junk149Ringe  1Hans-Dirk Coppeneur131Ringe   1Josef Chantraine142Ringe  1Udo Steffens105Ringe 
2Josef Chantraine147Ringe   2Günter Hübner126Ringe   1Manfred Hardt142Ringe  
2Manfred Hardt147Ringe  3Friedhelm Junk122Ringe   3Peter Gier139Ringe  
4Günter Hübner146 Ringe  4Andreas Meder 119122Ringe   4Helmut Matheis117Ringe  
5Helmut Matheis145 Ringe 
5Gabi Chantraine 145Ringe 
7Elfriede Klubert144Ringe 
8Peter Gier141Ringe 

 
 
 
 

 
 
 
 

 
 
 
 

 
 
 
 

Alter Vorstand ist auch der neue

Jahreshauptversammlung der St.-Hubertus-Schützenbruderschaft Rott

Rott. Auf der Jahreshauptversammlung der St.-Hubertus-Schützenbruderschaft Rott wurde gewählt, berichtet, erklärt und gelacht. Die Schießergebnisse des vergangenen Jahres waren großartig, traditionellen Veranstaltungen waren erfolgreich, nur die Zahl der Mitglieder schnellen nicht nach oben.
„Wir haben 60 Mitglieder und fünf Jugendliche unter 21 Jahren“, war das Resümee von Kassiererin Ruth Jansen. „Ich wünsche dem Verein, das unsere Veranstaltungen gut Besucht werden und wir dadurch unser finanzielles Polster erhalten bzw. etwas vergrö ßern können“, erklärte Jansen weiter, die sich mehr Mitglieder wünscht. Insbesondere Jugendliche oder junge Erwachsene fehlen unserem Verein nach wie vor.“
Ein Totengedenken stand auf der Tagesordnung. „Klemens Strauch ist unerwartet im Alter von 89 Jahren am 14. Januar 2017 verstorben, was uns alle traurig gemacht hat. Er war der älteste und einer der eifrigsten Schützen und erzielte auch trotz seines hohen Alters sehr gute Ergebnisse“, erinnerte Helmut Matheis, Schießmeister und Jugendwart.
Sehr gute Ergebnisse erzielten Friedhelm Junk und Helmut Matheis beim Jahresbestschießen. Drei Schützen erfüllten die Bedingungen für die Jahresnadel 2017 mit dem Luftgewehr aufgelegt: Friedhelm Junk, Elfriede Klubert und Helmut Matheis.

Sehr gute Schießergebnisse

Die Erfolgsgeschichte der Schießergebnisse liest sich in Auszügen so: Im Bruderschaftsvergleich Luftgewehr erzielten die Senioren in der Bezirksklasse II mit der Mannschaft den dritten Platz. In der Diözesanklasse Aachen-West mit der Luftpistole den zweiten Platz. Mit der Kleinkaliber Freien Pistole erzielte die Mannschaft den ersten Platz, auch mit der Großkaliber Sportpistole und im Ordonanzgewehr 50 Meter wurde die erste Mannschaft Bezirksmeister.
„In 2017 haben sich 22 Sportschützen erfolgreich etabliert: drei Mannschaften Luftgewehr, zwei Mannschaften Kleinkalieber, eine Mannschaft Luftpistole sowie je eine Mannschaft Sport- und Freie Pistole und Ordonanzgewehr“, berichtet Helmut Matheis.
Bei den traditionellen Veranstaltungen gab es erst das Eierschießen, den Vogelschuss, bei dem Andreas Meder gewann, die Begleitung der Kommunionskinder und die Teilnahme am Volkstrauertag.
An ihre Grenzen kommen die fünf Vorstandsmitglieder, von denen wegen Abwesenheit des fünften auf der Jahreshauptversammlung nur vier wiedergewählt wurden. Ruth Jansen als Kassiererin, Peter Gier als zweiter Schießmeister, Helmut Matheis als Schießmeister und Jugendwart sowie an ihrer Spitze Hans-Dirk Coppeneur als Brudermeister und Ritter des heiligen Sebastianus zu Europa.

Einige Poste unbesetzt

Der erklärte mit Nachdruck: „Es muss gesagt werden, das neben der normalen Vereinsorganisation der Vorstand mit nur fünf von 13 besetzten Posten bis an seinen Grenzen ausgelastet ist. Aufgaben, die sinnvoll und wichtig sind, können nicht weiter verteilt oder mitgetragen werden.“ Es fehlen ein Zweite Vorsitzender, der Zweite Kassierer, Schriftführer und Pressewart.

(ny)
Aachener Nachrichten vom 08. Februar 2018




 
 
 
 

 
 
 
 

 
 
 
 

Schützenhilfe für Malteser

Hubertus-Bruderschaft sammelt Altkleidung für guten Zweck

Rott. (DER.) Mit Sachspenden, die es den Schützen ermöglichen, kontinuierlich der Hospizbewegung der Malteser in unserer Heimat zu helfen und zu fördern, hat die St.-Hubertus-Schützenbruderschaft aus Rott unter Brudermeister Hans-Dirk Coppeneur die Initiative ergriffen und ganze Arbeit geleistet.
Der Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaft und die Malteser machen Altkleider-Container zur Schützenhilfe. In Rott waren es keine Container, die wiederum hätten Probleme mit sich gebracht, denn eine Aufstellung ist nur auf eigenem Grund und Boden erlaubt. „Und den haben wir nicht“ sagt Coppeneur.
So verteilte man intern Kleidersäcke. Immer in der Hoffnung, möglichst viele davon prall gefüllt zurück zu bekommen. Die Schützen staunten am Ende nicht schlecht, rund 90 gefüllte Altkleidersäcke kamen zusammen. Hans-Dirk Coppeneur hat errechnet: “Das entspricht etwa vier Sammel-Container.“ Die ganze Ladung galt es, auf einen Anhänger zu hieven, denn das Sammelgut musste zu einer Sammelstelle des Malteser Hilfsdienst gekarrt werden und wird dort gewogen.
Nicht genug: “Wir haben noch viel Abfallsäcke da, vielleicht überlege ich, ob wir noch eine weitere Sammel-Aktion in Angriff nehmen werden“, sagt Coppeneur. Aber dann alles in anderer Organisation, ist er sich sicher. Sicher ist auch: Am 2. Februar findet in der Schützenhalle die Jahreshauptversammlung statt.

Quelle:Monschauer Wochenspiegel von 17. Januar 2018




 
 
 
 

 
 
 
 

 
 
 
 

Printenschießen der Schützenbruderschaft Rott 2017

Freitag, den 01. Dezember 2017

 

Einen regen Besuch hatten wir bei unserem weihnachlichten Printenschießen am Freitag, den 01. Dezember 2017. Auf dem Bild unten sieht man von rechts nach links
die drei ersten Sieger. Mit 100 Ringen war Manfred Hardt erster, zweiter mit 99 Ringen wurde Friedhelm Junk und dritter mit 98 Ringen Peter Gier.




Um alle Bilder zu sehen, bitte auf das Bild klicken

 
 
 
 

Ergebniss der Vereinsmeisterschaft 2017

Luftgewehr aufgelegt
 
Luftpistole
 
Kleinkalibergewehr aufgelegt
 
KK Sport Pistole/Duell
1Manfred Hardt300Ringe  1Friedhelm Junk127Ringe   1Josef Chantraine284Ringe  1Hans-Dirk Coppeneur225/111Ringe 
2Peter Gier297Ringe   2Günter Hübner127Ringe   2Manfred Hardt282Ringe   2Udo Steffens124/109Ringe  
3Josef Chantraine295Ringe  3Ingo Großstück124Ringe   3Peter Gier268Ringe   3Ingo Großstück122/109Ringe  
4Günter Hübner291 Ringe  4Meder Andreas122Ringe   4Helmut Matheis258Ringe  
5Manfred Kreitz290 Ringe 
6Friedhelm Junk 289Ringe 
7Helmut Matheis286Ringe 
8Elfriede Klubert270Ringe 

 
 
 
 

Vereinsmitteilung

Aus Datenschutzgründen wurde die Seite "Geburtstag" am 31.Oktober 2017 abgeschaltet.
Der Vorstand

 
 
 
 

 
 
 
 

Vereinsmitteilung

Am 23.09.2017 holte unsere Mannschaft in Polch in der Disziplin "GK Sportpistole Zentralfeuer" denn 2.Platz.
Der Vorstand, sowie alle Vereinsmitglieder gratulieren herzlich.

Zum Vergrössern auf das Bild klicken

 
 
 
 

Niederschrift zur gemeinsamen Sitzung des Hauptvorstandes und
der Bundesvertreterversammlung am 12. März 2017 in Leverkusen

Auszug des Tagesordnungspunktes 13 "Nachwahlen zum Präsidium" Punkt 13.1.Bundesschießmeister  
 

Eigentlich hatte der bisherige Bundesschießmeister
Walter Finke seine Amsjacke schon 2016 in Werlte
an der sprichwörtlichen Nagel gehängt...
 

Hans-Dirk Coppeneur wurde zum neuen
Bundesschießmeister gewählt
 

Wie nach seiner Wahl zum stellv. Bundesschützenmeister 2015 angekündigt, ist Walter Finke vom Amt des Bundesschießmeister zurückgetreten. Das Präsidium schlägt der Versammlung vor, Hans-Dirk Coppeneur zum Bundesschießmeister zu wählen. Die Bundesvertreterversammlung wählt Hans-Dirk Coppeneur aus Roetgen in offener Abstimmung einstimmig zum Bundesschießmeister. Der Gewählte nimmt die Wahl an.

Quelle: Der Schützenbruder 05/17

 
 
 
 

Freudiges Fest in nicht so einfachen Zeiten

St-Hubertus-Schützen Rott feiern 125-jähriges Bestehen mit großem Programm. Gratulationen und gute Wünsche für die Zukunft.

Rott. Regen und Wind, der beim großen Jubiläumsfest anlässlich des 125-jährigen Bestehens der St-Hubertus-Schüützen Rott am Sonntagabend auch einsetzte, musste das Geburtstagskind im Laufe der vielen Jahre schon häufiger spüren. Dies sollte aber kein Hindernis sein, denn das große Ereignis wurde gebührend gefeiert: Mit Gottesdienst, Kranzniederlegung, Platzkonzerten, Dudelsäcke und einem Festakt im Saal Hütten.
Gleich zum Auftakt ging es zünftig schottisch zu, die „Scotch Piper“ aus Grevenbroich versetzten mit ihren Dudelsackklängen den Saal in guter Laune. Da wollte der Musikverein Rott und die Jagdhornbläsergruppe Roetgen-Geilenkirchen nicht nachstehen, ihre Beiträge erfreuten ebenfalls bei der Geburtstagsfeier der Rotter Schützen die Gäste. Auf der Bühne ging es Schlag auf Schlag festlich zu, der gut aufgelegte Brudermeister und Vorsitzender Hans-Dirk Coppeneur hieß als Gastgeber illustre Gäste aus Vereine, Politik, Verwaltung, Sport und Kirche, besonders aus der Schützenszene, so die amtierende Bezirkskönigin Gina Zehn aus Sief, herzlich Willkommen. „Und unsere Rotter Freunde möchte ich nicht vergessen“ , so der Brudermeister, der dann, wie es sich an solch einen Festabend geziemt, kurz auf die Schützengeschichte des Vereins einging.
Zur Zukunft des Schützenwesen äußerte sich der Brudermeister ein wenig skeptisch : „Es wird für uns als Schützen sehr schwer werden“. Die Bruderschaft müsse sich neu ausrichten, den die gesetzlichen Auflagen würden zusehends schärfer. „Aber dennoch steht und fällt ein Verein mit der aktiven Arbeit seiner Mitglieder. Und da sind wir an dem Punkt, der schwer zu beeinflussen ist“. Das Bewusstsein, sich in einen Verein einzubringen, werde bei jedem Einzelnen „immer geringer“. Er könne nur hoffen, dass man in Rott 25 Jahren das 150-jährige Bestehen feiern könne, schloss er unter großen Beifall der Gäste.
Dann folgte die Zeit der Festreden und Geburtstagsgeschenke, den Reigen eröffnete SPD-Landtagsabgeordneter Stefan Kämmerling. Schützenbruderschaften seien seit Jahrhunderten ein fester Bestandteil des Zusammenlebens. In ihren Uniformen und mit ihren Fahnen würden die Schützen ein imposantes Bild abgeben. Dieses Bild zeige, dass das Schützenwesen insbesondere in Rott „lebendig und vielfältig“ sei. Für die Gemeinde Roetgen gratulierte Bürgermeister Jorma Klauss dem Geburtstagskind. Auch er ließ wissen, dass die Vereine schwere Zeiten durch machen müssten, denn es fehle der Nachwuchs. Außerdem sei der Schießsport ein wenig in Verruf geraten. „Ich kann ihrem Verein nur einen längeren fortwährenden Bestand wünschen“, so Klauss. Als Vertreter des Diözesanverbandes richtete Dieter Woche Glückwünsche an die Rotter Schützen. Bezirksbundesmeister Manfred Things betonte, dass die Schützenbruderschaften nicht nur für die Ideale Glaube, Sitte Heimat eintrete sondern sich als Gemeinschaft viele Dinge stellen und widmen.
Nach den offiziellen Teil folgten Gratulationscour, Musikdarbietung und obligatorische Königswalzer, mit dem der Ball traditionell eröffnet wurde. Da ließen sich die anwesenden Majestäten nicht zweimal bitten.

Quelle: Aachener Nachrichten vom 06.Oktober 2016 von Günter Sander




Zum 125. Schützen-Geburtstag der Rotter St.-Hubertus-Schützen gratulieren stellvertretend dem
Brudermeister Hans-Dirk Coppeneur (re.) beim Festakt Bürgermeister Jorma Klauss,
Dieter Woche vom Diözesanverband, Bezirksbundesmeister Manfred Tings und Abgeordneter Stefan Kämmerling (v. li.).
Foto: Günther Sander


 
 
 
 

 
 
 
 

Familie Meder vorn bei Rotter Schützen

Fest der St.-Hubertus-Schützenbruderschaft


Rott. Ein feierliches Wochenende bei der Rotter St.-Hubertus-Schützenbruderschaft ist Geschichte. Nach der Schützenmesse, der Kranzniederlegung und dem Königsball am vergangenen Samstag im Schützenheim, stand am Sonntag die Inthronisierung der neuen Schützenkönige auf dem Programm.
Zum festlichen Programm waren auch befreundete Vereine erschienen, wie der Hahnenklub Rott oder die St.-Hubertusschützen aus Roetgen. Die feierliche Parade, die traditionell im Anschluss an dem Kirchgang stattfindet, fiel dieses Jahr auf Grund des nass-kühlen Wetters aus.
Der Sonntag darauf begann nach nur wenigen Stunden Schlaf mit Speck und Ei. Die anschließende Inthronisierung stand ganz im Zeichen der Rotter Familie Meder. Vater Andreas Meder ist dieses Jahr der Schützenkönig des Vereins. Sein Sohn Tobias Meder ist Jungschützenprinz und Jonas Meder Schülerprinz Tobias Meder musste die Inthronisierung allerdings bereits vor seiner Hochpreisung verlassen, da er als freiwilliger Feuerwehrmann zu einem Einsatz gerufen wurde.

Quelle: Eifeler Nachrichten vom 22.Juni 2016 (kf)




Die erfolgreiche Familie neben dem 1.Brudermeister Hans-Dirk Coppeneur (r.):
Schützenkönig Andreas Meder(2.v.r.), Angelica Meder (seine Gattin und
ehemalige Schützenkönigin) und Schülerprinz Jonas Meder.

 
 
 
 


 
 
 
 

350-Jahr-Feier und Bezirksschützenfest 2016 in Breinig


Hallo,
am Wochenende vom 26.05. bis 29.05.2016 hatte die Schützenbruderschaft Rott wieder einmal ein Mammutprogramm zu absolvieren. Am Donnerstag, den 26.05.2016 hatten wir an der Fronleichnamsprozession in Rott teilgenommen; diese findet wechselweise einmal in Roetgen und einmal in Rott statt. Ab Freitag, den 27.05.2016 wurde in Breinig die 350 Jahresfeier der Schützenbruderschaft Breinig abgehalten. Zu Gast waren „Die jungen Trompeter“ und als Stargruppe „Die Räuber“. Am Samstag, den 28.05.2016 fanden sich von den Schützenbrüdern aus Rott ein Teil des Vorstandes mit dem Kronprinzen Andreas Meder nebst Gemahlin im Festzelt ein. Eine etwas größere Truppe marschierte dann am Sonntag, den 29.05.2016 im Festzug mit.
 
Im Anhang habe ich ein paar Bilder dazu aufgeführt. Viel Spaß beim Anschauen.

31.05.2016 fg


 
 
 
 

Kronprinz Andreas Meder mit Gattin Angelica


Die Inthronisierung findet am Sonntag, den 19.Juni 2016 statt

 
 
 
 

Vogelschuss 2016

Die Familie Meder zeigte sich neben Norma Klauss absolut treffsicher.


 
 
 
 

Andreas Meder und Familie regieren

116. Königsschießen der St.-Hubertus-Schützenbruderschaft Rott

Rott. Zum 116.Mal krönte die Rotter St. Hubertus – Schützenbruderschaft am vergangenen Samstag ihre neuen Tollitäten. Lediglich neun Jahre schoss man nicht um den begehrten Titel des Schützenkönigs – in der Zeit des Nationalsozialismus. Bereits seit 125 Jahren besteht der Rotter Schützenverein, dies wird am 2. Oktober mit einem großen Fest gefeiert. Für das beeindruckende Jubiläum sind Kirchengang samt Messe, Kranzniederlegung und anschließender Feier geplant. Eine große Veränderung der Organisation bestimmt das 125 jährige Jubiläum der Hubertusschützen. Die Inthronisation findet ab diesem Jahr nach dem Kirmesball und dem Schützenfrühstück statt, nicht mehr wie bisher nach dem Vogelschuss. Bei dieser neuen Thronerhebung, die am 19. Juni stattfindet, wird Andreas Meder als Schützenkönig in sein Amt eingeführt. Dieses Jahr regiert die Familie die Rotter Schützen, da auch Sohn Tobias Meder Jungschützenprinz und Jonas Meder Schülerprinz wurde. Bürgerkönig wurde im diesem Jahr der Bürgermeister von Roetgen, Rott und Mulartshütte Jorma Klauss.

Quelle: Eifeler Nachrichten vom 10. Mai 2016 (kf)


 
 
 
 

Kirmes 2015

Die Rotter Schützen stehen getreu zur Fahne - neben Brudermeister Hans-Dirk Coppeneur,
in der Mitte die jungen Repräsentanten Tobias Meder und Luisa Kunkis.


 
 
 
 

Königsball klappt in Rott auch ohne König

Jugendprinz und Schülerprinzessin gefeiert

Rott. Rott. Bekanntlich verlief der Vogelschuss der St.-Hubertus-Schützenbruderschaft von 1891 im Mai wie das "Hornberger Schießen": Kein Aspirant - kein Schüzenkönig (wie berichtet). Aber ein Königsball fand am Samstag bei der Kirmes dennoch statt. " Das gab es vor 30 Jahren schon einmal", erzählt Pressewart Manfred Kreitz.
Kein König, aber eine schöne Kirmes mit Königsball, der "harte Schützenkern" um Brudermeister Hans-Dirk Coppeneur macht es möglich. Sie sehen, das funktioniert doch", lacht Manfred Kreitz. In der Schützenhalle am Tiergarten ließ man sich die gute Laune nicht verderben. Im Gegenteil, kräftige Salutschüsse waren beim "Einschießen der Kirmes" nicht zu überhören. Und weil es so schön war, sollte es noch schöner werden, der Musikverein Rott begleiteten die Schützen musikalisch auf ihren Weg zum Dorfplatz, wo die "Rotter Symphoniker" ein flottes Platzkonzert absolvierten, das den Besucher gefiel.

Schützenmesse und Parade


Am Anschluss daran ging es in die Pfarrkirche St.Antonius, wo eine Schützenmesse abgehalten wurde, ehe auf dem Kirchplatz eine großartige Parade stattfand. Mit klingendem Spiel zogen Schützen und Abgeordnete der Ortsvereine zur Schützenhalle, um "ihrem Königsball"zu eröffnen. Mit von der Partie waren Jugendprinz Tobias Meder, Schülerprinzessin Luisa Kunkis und Bürgerkönig Peter Gier, quasi als aktuelle Repräsentanten und "Königsersatz". DJ"Felix" hatte gleich die richtige Scheibe aufgelegt, "La Pastorella" war zu hören und wurde lautstark mitgesungen. Gespräche, Tanz und ein Imbiss ließen reichlich Kurzweil aufkommen, so das es spät wurde.

Mitglieder geehrt


Abordnungen befreundeter Schützenbruderschaften gaben den Rotter Gastgebern an diesen Abend die Ehre. Ehre gebührte zudem einige treuen Mitgliedern, die entsprechend ausgezeichnet wurden Seit 10 Jahre ist Willi Axer dabei, auf 20 Jahre bringt es Dennis und Christine Ferguson, Clemens Strauch, Renate Niehsen und Helene Matheis. Gisela Gartzen hält den Schützen seit 30 Jahren bereits die treue.
Die Königin aus 2014/2015, Angelica Meder, erfuhr eine hohe Beförderung, sie darf sich künftig Leutnant nennen. Nach einem schönen Königsball wurde Sonntag am Kriegerdenkmal ein Kranz niedergelegt, danach gab es für Schützenmitglieder und deren Partner im eigenen Domizil ein deftiges Frühstück, das sich alle munden ließen. Am Ende zeigte sich Brudermeister Hans-Dirk Coppeneur und sein Team mit der Resonanz zufrieden. "Wir müsen das Beste aus allem machen" meinte er. Königsball auch ohne König? Geht doch!

Quelle: Eifeler Nachrichten vom 17.Juni 2015 von Günther Sander


  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  

Neujahrsempfang des Bürgermeisters am 10.Januar 2015

Bürgermeister präsentiert die Rechnung für die Schule

Beim Neujahrsempfang der Gemeinde Roetgen geht Manfred Eis auf Kommunalpolitische Themen ein, die den Ort bewegen

  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  

Kirmes 2014

Zwei Tage voll mit Umzügen, Paraden und Feiern: Die St.-Hubertus-Schützen feierten Königin Angelica Meder
 
 
 
 

Kräftige Salutschüsse zum Auftakt der Kirmes

Hubertus-Schützen feiern Königin Angelica Meder

Rott. Wenn die St.-Hubertus-Schützen an den Kirmestagen auf dem Kirchplatz eine Parade abhalten, dann lassen sich die Besucher nicht zweimal bitten, dieser beizuwohnen. So auch am Samstag nach der Schützenmesse in der Pfarrkirche St. Antonius. Vorsitzender Hans-Dirk Coppeneur zeigte sich angesichts dieser guten Resonanz zufrieden. "Wir haben vor , dieses Zeremoniell nach englischem Muster noch auszubauen", sagte er und machte damit bereits Appetit auf die Kirmes 2015.
Doch zurück zur Kirmes 2014: Bei dieser standen die Schützenhalle am Tiergarten und die neue Schützenkönigin Angelica Meder im Mittelpunkt. Kräftige Salutschüsse waren am Samstag beim Einschießen der Kirmes nicht zu überhören. "Eine Tradition die wir in Rott schon lange Pflegen" , sagte Coppeneur. Anschließend machte sich die Schützenbruderschaft, musikalisch Begleitet von der Musikvereinigung Rott, auf den Weg in die Leistraße. Dort hatte Königin Angelica Meder in ihre Residenz zu einem Empfang mit Umtrunk eingeladen.
Für Kurzweil sorgte die Musikvereinigung Rott, die die große Schützenfamilie in einem Umzug zur Kirche geleitete, wo eine Schützenmesse stattfand. Schön anzusehen war der Ausmarsch aus der Pfarrkirche St. Antonius und die anschließende Parade auf dem Kirchplatz, ehe sich der Festzug auf dem Weg zur Schützenhalle am Tiergarten machte.
Den Königsball eröffnete die neue Majestät. DJ "Hubert" sorgte mit flotte Musik rasch für prächtige Stimmung. Am Sonntagmorgen waren die Schützen schon früh wieder aktiv, galt es doch, am Kriegerdenkmal einen Kranz niederzulegen. Nach der Rückkehr wartete in der Schützenhalle ein Frühstück, um sich nach den Strapazen zu stärken. Über 30 Personen waren gekommen, um diesem traditionellen Treffpunktbeizuwohnen und sich genüsslich verwöhnen zu lassen. In geselliger Runde wurden zwei schöne Kirmestage beendet.

Quelle: Eifeler Nachrichten vom 18.Juni 2014 von Günther Sander


 
 
 
 
 
 

Königsvogelsschuß 2014

Vorsitzender Hans-Dirk Coppeneur (rechts) ist stolz auf die neuen Würdenträger Frank Knur,
Luisa Kunkis und Angelica Meder (von Links).
 
 

Rott hat wieder eine Schützenkönigin

Angelica Meder siegt mit dem 94. Schuss in einem fairen Wettbewerb der St.-Hubertus-Bruderschaft
gegen sechs Mitstreiter und folgt Andrea Gartzen

Rott. Was haben Luisa Kunkis, Angelica Meder und Frank Knur seit Samstag gemeinsam? Sie alle drei gelangten beim Vogelschuss der Sankt-Hubertus-Schützenbruderschaft zu königlichen Ehren und standen damit natürlich im Mittelpunkt der Veranstaltung.
Für alle drei ging es darum, großen Holzvögeln den Garaus zu machen. Kein einfaches Unterfangen, die „Biester“ saßen ganz schön fest in ihren Halterungen. Gezielte Schüsse, mit großem Mumm abgefeuert, waren das beste Mittel, um am Ende erfolgreich zu sein.

  Prinzessin und Bürgerkönig
 
  Luisa Kunkis ist nun Schülerprinzessin, sie holte mit dem 60. Schuss den Vogel von der Stange und konnte ihr Glück kaum fassen. „Komm’ ich jetzt in die Zeitung?“ Stolz und freudig, den hölzernen Vogel in Händen, warf sie sich mit den beiden anderen Würdenträgern für ein Pressefoto in Positur.
„Ich dachte mir, schieß‘ doch einfach mal mit“, kommentierte der neue Bürgerkönig sein Abenteuer des Nachmittags. Frank Knur hatte einen langen Weg vor sich, ehe der Holzvogel kippte und er sich den Titel regelrecht „erschossen“ hatte. Erst beim 106. Schuss war Schluss, er hatte damit „Abo-König“ Ludwig Meró abgelöst.
Lange, hart und fair ging es beim Schießen um den neuen Schützenkönig zu. Die noch amtierende Königin Andrea Gartzen gehörte am Ende dem siebenköpfigen harten Kern an, der fest gewillt war, „Butter bei de Fische“ zu machen. Immerhin hätte sie sich selbst zur Schützenkaiserin schießen können. Ziel knapp verfehlt, Freude auf der anderen Seite, bei Angelica Meder, die nach dem 94. Schuss, nachdem sie zwei Runden zuvor den Holzvogel schon ordentlich gelockert hatte, am Ziel war. Sie konnte es kaum fassen, aber es war passiert. Also wieder eine Schützenkönigin. Angelica Meder zeigte den Mitstreitern, wo Barthel seinen Most holt, wie schon im Jahr zuvor Andrea Gartzen. Was ist nur mit den Schützenbrüdern in Rott los? Der Wille ist vorhanden, aber das Zielwasser scheint nicht auszureichen. Heiliger Hubertus, steh’ den Männern bei...
Für ein Jahr lang werden nun die drei neuen Majestäten die Rotter Schützen bei ihren Veranstaltungen würdig vertreten. Vorsitzender Hans-Dirk Coppeneur zeigte sich mit der Resonanz zufrieden, weiß er doch selbst, dass es immer mehr sein könnte. In der Schützenhalle traf sich die Schützenfamilie zu „ihrem“ Fest. Erst wurde Noch-Schützenkönigin Andrea Gartzen unter den Klängen des Musikvereins Rott abgeholt und zum „Tatort“ geleitet, wo die Büchsen schon auf ihren Einsatz warteten und der Kampf um Titel beginnen konnte. Schießmeister Helmut Matheis hatte gute Vorarbeit geleistet. Die Besucher überbrückten die Wartezeit mit Kaffee, Kuchen, leckeren Sachen vom Grill und Getränken.
Hans-Dirk Coppeneur freut sich nun auf das Wochenende am 14. und 15. Juni, an dem der Königsball in der Schützenhalle steigen wird. Den musikalischen Part besorgt am Samstag der bekannte DJ Hubert. Sonntag finden das große Schützenfrühstück und die Kranzniederlegung statt.

Quelle: Eifeler Nachrichten vom 05.Mai 2014 von Günther Sander

 
 
 
 

Jahreshauptversammlung 2014

Bewährtes Vorstandsteam der Rotter Schützen (v.li.): Manfred Kreit (Pressewart),
Ruth Jansen (Kassiererin), Friedhelm Junk (Schriftführer), Helmut Matheis (Schießmeister)
und Hans-Dirk Coppeneur (Vorsitzender)

Vertrauen für das Vorstandsteam

Jahreshauptversammlung der St. Hubertus-Schützenbruderschaft Rott

Rott. Zur Jahreshauptversammlung der St.Hubertus-Schützenbruderschaft Rott konnte der Vorsitzende Hans-Dirk Coppeneur zahlreiche Mitglieder begrüßen. Er zeigte sich sehr erfreut über die guten sportlichen Leistungen von Mitglieder der Bruderschaft Im abgelaufenen Sportjahr waren vor allem die Rotter Sportschützen erfolgreich. Sowohl bei den Bruderschhaftsvergleichwettkämpfen als auch bei den Bezirksmeister- und Diözesanmeisterschaften konnten einige gute Platzierungen erreicht werden
Die Aktivitäten der Jugend waren in diesem Jahr auf Prinzenvogelschuss sowie Oster- und Printenschießen beschränkt. Des Weiteren nahmen sie an den Schützenfesten in Rott, Roetgen und des Bezirks teil.
Bevor der Schießmeister Helmut Matheis seinen ausführlichen Bericht ü: ;ber die sportlichen Erfolge vortrug, standen einige Ehrungen auf dem Programm. Friedhelm Junk, der bei den drei Schießwettbewerben 888 Ringe erreicht hat, wurde mit der Jahresnadel ausgezeichnet. Dicht gefolgt von Helmut Matheis (886 Ringe), Klemens Strauch (879) und Elfriede Klubert (868), die ebenfalls die Jahresnadel erhielten. Im sogenannten 12-Schie&szil;en erreichte Friedhelm Junk 3519 Ringe und wurde als Jahresbester ausgezeichnet. Die folgenden Plätze wurden besetzt von Klemens Strauch (3502 Ringe)Helmut Matheis (3501) und Elfriede Klubert (3405). Bei den Aachener Kreismeisterschaften erzielte Josef Knobloch beim Luftpistolenschießen der Senioren mit 321 Ringen einen hervorragenden 2. Platz. Beim „Kleinkaliber aufgelegt 100 m“ wurde Werner Späth bei den „Senioren C“ Bezirksmeister mit 297 Ringen.

Guter Kassenbestand

Kassiererin Ruth Jansen zeigte sich zufrieden mit dem Kassenbestands des Vereins und sah eine positive Entwicklung im vergleich zum Vorjahr. Nach einen positiven Bericht der Kassenprüfer wurde dem kompletten Vorstand und der Kassiererin einstimmige Entlastung erteilt.
Anschließend standen Neuwahlen auf der Tagesordnung. Der wiedergewählte Brudermeister Hans-Dirk Coppeneur, der Schießmeister, Jugendwart und Kommandant Helmut Matheis, der 2. Schriftführer Ludwig Méro, Pressewart Manfred Kreitz und die Kassenprüferin Elfriede Klubert wurde mit einstimmigem Vertrauensbeweis für weitere 4 Jahre in ihren Ämtern bestätigt. Sie hoffen auf eine gute Zusammenarbeit in der Bruderschaft und ein erfolgreiches Jahr 2014.
Der erste Vorsitzende Hans-Dirk Coppeneur zog in seinem Jahresrückblick eine positive Bilanz. Beim Königsvogelschuss im Mai wurde Andrea Gartzen mit dem 50. Schuss zum zweitem Mal Schützenkönigin. Bürgerkönig wurde Ludwig Méro, Schülerprinz Tobias Meder und Jugendprinz Fabian Meder. Weiter berichtete der Brudermeister über eine Vielzahl von Veranstaltungen, an denen die St. Hubertus-Schützenbruderschaft teilgenommen hat, so über das Kirmeswochenende, das Diözesanfest in Dürboslar, Bezirksfest des Grenzland-Schützenbundes, den Königsball in Vennwegen, die Ouirinusoktav und die obligatorische Herbstwanderung.
Abschließend bedanke sich der Brudermeister beim gesamten Vorstand für die Unterstützung zum Erhalt der Bruderschaft.
Bei einer anschließende Diskussion wurde die Aufstellung eines Kleidercontainers in Rott durch den Malteser Hilfsdienst und eine Ausstellung des Vereins erörtert.
 
Quelle: Eifeler Nachrichten vom 29.Januar 2014 von Carolin Weber

  
  
  

Königsvogelschuss 2013

Andrea Gartzen ist nur nach 50 Schuss Rotts neue Schützenkönigin

Der Vogel fiel schnell beim Königsschießen der St.Hubertus Schützengesellschaft in Rott. Nach nur 50 Schuss stand Andrea Gartzen (3.v.l.) als neue Schützenkönigin fest. Sie trägt den Ehrentitel bereits zum zweiten Mal und löst Hans-Dirk Coppeneur (2.v.r.) ab, der im vergangenen Jahr mehr als doppelt so viele Schüsse benötigte, um den Vogel zu Fall zu bringen.
Tobias Meder war mit 78. Schuss erfolgreich und ist neuer Schülerprinz, sein Bruder Fabian (nicht im Bild) verteidigte seinen Titel als Jugendprinz.
Bei dem beliebten Bürgerschießen zählte Schieß- und Jugendwart Helmut Matheis (links) 49 Schüsse, bevor der Vogel letztendlich fiel. Ludwig Méro (Mitte) war der letzte Schütze und trägt auch im laufenden Jahr wieder einmal den Titel des Bürgerkönigs.
Quelle: Eifeler Nachrichten vom 14.Mai 2013 von Simon Olk

 

 

Erneute Enttäuschung über den schwachen Besuch


 
"In familiärer Runde": Der gesamte Vorstand der St.-Hubertus-Schützen Rott bei der Jahreshauptversamlung.

Hauptversammlung der St. Hubertus-Schützen Rott im kleinen Kreis. Schießergebnisse der Bruderschaft können sich sehen lassen.

Rott Eine irrationale Furcht vor der Unglückszahl "13" konnte bei der St. Hubertus-Schützenbruderschaft nicht festgestellt werden. Wohl aber mangelnde Beteiligung an der Jahreshauptversammlung. Eingeladen dazu waren alle 69 Mitglieder (plus fünf Jugendliche), den Weg in die Schützenhalle fanden am Freitag "nur" 13 Getreue.
Vorerst mal, denn gleich nach Beginn verließ Ludwig Méro verärgert die Schützenrunde. Da waren es nur noch 12. Der "harte Kern" brachte in "familiärer Runde" die Versammlung dann zügig über die Bühne.
Vorsitzender Hans-Dirk Coppeneur, der um die schwache Beteiligung bei Veranstaltungen seiner Schützen weiß, zog dennoch eine erfolgreiche Bilanz. Der amtierende Schützenkönig wünscht sich sehnlichst mehr Besucher auch bei den Schützenfesten. "Wir bieten gute Veranstaltungen für alle", sagte er. Beim Königsball sei die Tendenz erfreulich gewesen. Sein Dank galt allen getreuen Schützenschwestern und -brüdern, die das ganze Jahr über für die Bruderschaft, die immerhin schon 122 Jahre alt ist, Engagement gezeigt hätten.
Einen wahren "Ergebnis-Marathon" verlas Schießmeister Helmut Matheis in seinem Jahresbericht. Die Rotter Schützen waren zahlreich bei diversen Wettbewerben vertreten. Ob bei Bruderschaftsvergleichswettkämpfen, Bezirksmeister- oder Diözesanmeisterschaft, mehrere Rotter Teilnehmer landeten weit vorne auf hervorragenden Plätzen. "18 Sportschützen haben sich erfolgreich etabliert", bilanzierte Matheis, leider sei die Aktivität der Jugend ausgeblieben.
Bei zwei Gegenstimmen und einer Enthaltung beschloss die Versammlung, die bestehende Vereinbarung, dass Mitglieder bei auswärtigen Veranstaltungen ihren Eintrittsbeitrag zurück erstattet bekommen, wieder aufzuheben. Künftig muss jeder wieder in die eigenen Tasche greifen.
Von einer "geschrumpften" Kasse berichtete Ruth Jansen über die finanzielle Seite. Man müsse über Einsparungen nachdenken und benötige weiterhin Spenden. "Ich hoffe, dass es dieses Jahr besser laufen wird", ist sie optimistisch.
Dem kompletten Vorstand wurde Entlastung erteilt, der Neuwahl des Ältestenrats für 2013/14 stand nichts mehr im Wege. Gewählt wurden Konrad Seidel, Helmut Gilles und Elfriede Klubert.
Bei den Ehrungen zeichnete Vorsitzender Hans-Dirk Coppeneur Elfriede Klubert, Klemens Strauch, Konrad Seidel, Friedhelm Junk, Helmut Matheis, Manfred Kreitz mit der Jahresnadel aus. Helmut Junker, der die Bedingungen ebenfalls erfüllt hat, war im August 2012 verstorben. Eine großartige Leistung habe Elfriede (Elfi) Klubert verbracht, sie kassierte gleich drei verdienstvolle Auszeichnungen und erhielt von Coppeneur das Leistungsabzeichen verliehen.
Das Ergebnis der Schießwettbewerbe, an denen mehrere Schützen der St. Hubertus-Schützenbruderschaft sich beteiligt haben, kann sich in der Endsumme sehen lassen.
Acht Schützen traten zur traditionellen Vereinsmeisterschaft an. Den Titel sicherte sich Manfred Kreitz (233 Ringe), den Alterspokal gewann Klaus Greinert (116), der Peter-Tings-Pokal ging an Helmut Matheis (30). Damen-Vereinsmeisterin wurde Elfriede Klubert mit 205 Ringen.
Acht Schützen gingen beim Jahresbestenschießen an den Start. Von 3600 möglichen Ringen holte Helmut Matheis 3531, Friedhelm Junk 3520, Klemens Strauch 3499 und Elfriede Klubert 3392.
Die Wertung beim Jahresbestenschießen total: Helmut Matheis (9590 Ringe), Friedhelm Junk (9000), Klemens Strauch (8362), Elfriede Klubert (4765), Helmut Junker (2500), Manfred Kreitz (1747), Klaus Greinert (852), Ingo Großstück (826), Konrad Seidel (546).
18 Sportschützen etablierten sich erfolgreich, so drei Mannschaften Luftgewehr, drei Mannschaften Kleinkaliber, eine Mannschaft Luftpistole und je eine Mannschaft Sport- und freie Pistole sowie Ordonanzgewehr. Die Gruppe Salutschützen tritt weiterhin bei Ehrenanlässen an.
Quelle: Eifeler Nachrichten vom 28.Januar 2013 von Günther Sander
  
  
  

Großer Einsatz bei Sanierung


 
Für das Vorstandsteam der Rotter Schützen um den Vorsitzenden Hans-Dirk Coppeneur (2.v.l.)
wirft die Ausrichtung des Bezirksbundesfestes 2015 schon jetzt ihre Schatten voraus

Rotter Schützen blicken auf Vereinsjahr 2011 zurück.      Neuer Schülerprinz gekürt.

Rott Zur alljährlicher Hauptversammlung hatten sich die Mitglieder der Rotter St.-Hubertus-Schützenbruderschaft in ihrem Vereinsheim am Sportplatz getroffen. Vorsitzender Hans-Dirk Coppeneur begrüßte u. a. den amtierenden Schützenmeister Helmut Matheis. Mit einem Gebets- und Führbittentext für die Schützinnen und Schützen sowie die verstorbenen Mitglieder leitete er die Tagesordnung ein.
  
Bericht über Vereinsaktivitäten
  
In seinem Jahresbericht konnte der Vorsitzende auf ein ruhiges Vereinsjahr zurückblicken, desen Höhepunkt das Königsvogelschießen war. Bereits zum vierten Mal konnte sich hier Helmut Matheis durchsetzen. Erfreulich war, das mit Fabian Meder zum ersten Mal seit Jahren wieder ein Schülerprinz gekürt werden konnte. Präsent waren die Schützen auch bei vielen Veranstaltungen auf Bezirks- und Diözesanebene, bei Veranstaltungen befreundeter Bruderschaften und nicht zuletzt bei örtlichen Festen. Traditionell hatten sie auch die Bewirtung der KAB-Pilger während der Quirinusoktav übernommen. Gesellige Veranstaltungen wie das Ostereier- und Printenschießen, die auf großes Interesse stieß, rundete das Vereinsgeschehen im vergangenen Jahr ab. Ein besonderer Dank ging an Manfred Kreitz und seine Helfer für ihren Einsatz bei der Sanierung der Schützenhalle.
Recht Umfangreich viel der Bericht vom Schießmeister Helmut Matheis aus. Sowohl bei den Bruderschaftsvergleichs- und Rundenwettkämpfen als auch bei den Meisterschaften konnten zahlreiche Podestplätze und weitere gute Platzierungen errungen werden. Einige der 18 aktive Sportschützen treten in bis zu vier Mannschaften an, so das sich insgesamt drei Mannschaften Kleinkaliber, drei Mannschaften Luftgewehr und je eine Mannschaft Ordonanzgewehr, Sport- und Freie Pistole an Wettkämpfe beteiligt haben.
Unter anderem gab es bei den Bruderschaftsvergleichskämpfen erste Plätze bei den Mannschaften Luftgewehr Senioren II aufgelegt (Bezirksklasse) und Luftpistole (Diözesanklasse). Bezirksmeister wurde Hans-Dirk Coppeneur (Luftpistole Altersklasse), Udo Steffens (KK Freie Pistole und Ordonazgewehr) und Josef Knoblauch (KK Sportpistole) sowie die Mannschaften KK Freie Pistole, KK Sportpistole und Ordonanzgewehr. Bei der Versammlung mit Urkunden und Präsenten wurden die Sieger des Jahresbestschießens Friedhelm Junk (1./3533Pkte), Helmut Matheis (2./3524) ,Klemens Strauch (3./3511) und Helmut Junker (4./3255) geehrt. Bei diesem vereinsinternen Wettbewerb gehen die zwölf besten Ergebnisse der während des ganzen Jahres durchgeführten Schießen in die Wertung ein. Die Jahresnadel erkämpften sich sechs Schützen in der Reihenfolge Helmut Matheis, Klemens Strauch, Friedhelm Junk, Manfred Kreitz, Konrad Seidel und Helmut Junker.
  
Umstellung auf das Jahr 2015
  
Kassenwartin Ruth Jansen legte sowohl den Kassenbericht für 2011 als auch den Haushaltsplan für 2012 vor. Die Kasse geprüft haben Konrad Seidel und Andreas Meder, nach deren Einverständnis konnte Ruth Jansen und mit ihr der gesamte Vorstand entlastet werden. In Hinblick auf das Jahr 2015 anstehende Ausrichtung des Bezirksbundesfestes durch die Rotter Bruderschaft waren im vergangenem Jahr die Wahlperioden verlängert worden, so das sich jetzt zue Anpassung an den neuen Rhythmus der stellvertretende Vorsitzende Klaus Greinert, Schriftführer Friedhelm Junk, Kassenwartin Ruth Jansen sowie Michael Seidel als Vertreter der Schützen im Ortskartell einer Neuwahl stellen mussten.. Alle wurden einstimmig bestätigt.(heg)
Quelle: Aachener Nachrichten vom 01.Februar 2012 (heg)
  
  
  

An die Baumriesen vorbei zur Dreilägerbachtalsperre

Traditionelle Herbstwanderung des Schützenvereins St. Hubertus Rott

Der Schützenverein St. Hubertus Rott veranstaltete am Samstag,den 17.Septemmber 2011 die traditionelle Herbstwanderung. Bei trockenem, idealen Wanderwetter trafen sich 23 wanderfreudige Schützenmitglieder am frühen Nachmittag. Nach einem Autotransfer zur Vennbahntrasse in Lammersdorf machte man sich auf den herrlichen Weg Richtung Roetgen. An den ersten Häusern von Roetgen wurde die geteerte Trasse verlassen und weiter ging es über schöne Waldwege.

Am "Rakkesch" vorbei

Vorbei am herrlichen Naturdenkmalbereich „ Rakkesch“ mit seinen uralten Baumriesen gelangte man bald zur Dreilägerbachtalsperre.
Das Highlight der Wanderung war erreicht, als die Wandergruppe auf das Gelände des Wasserwerkes gelangte und direkt an der Staumauer eine verdiente Pause machen konnte.
Es wurde vor allem die wunderschöne Dreilägerbachtalsperre und die sehr gepflegte Anlage bewundert. Dank der ausgiebigen Erläuterungen vom Staudammwärter Gerd Rombach wurden einige technische Details der renovierten Staumauer bekannt.
Nach einer guten Stärkung mit Kaffee und Kuchen machte man sich auf den Heimweg Richtung Rott.
Dabei wurde vor allem nocheinmal der Ausblick von der Staumauer genossen und manche konnten garnicht genug Bilder „ schießen“.
Natürlich musste der Rückweg auch über die Stege des Naturschutzgebietes „Struffelt“ führen, um dann einige Zeit später zum Schützenheim zu gelangen. Der Grill wurde angezündet und die Wanderer konnten sich bei Essen und Trinken von Ihrer Tour erholen. Hier warteten auch schon Schützenmitglieder, die leider nicht mit wandern konnten. Die ließen sich nicht davon abhalten, die heitere Stimmung weiter in die Höhe zu treiben.

Gute Erinnerungen

Das schien gut anzukommen, denn das gemütliche Beisammensein zog sich bis in die späten Abendstunden hin. Es war eine schöne Veranstaltung, die der Schützenverein in guter Erinnerung behalten wird.
 
Manfred Kreitz          Pressewart
Tel.:02471 4386


 

Schießmeister ist nun auch zum Rekordhalter

Helmut Matheis sichert sich zum vierten Mal die Würde des Schützenkönigs der St. Hubertus-Bruderschaft

Rott. Das nennt man ausgeklügelte Planung: Helmut Matheis, erprobter Schießmeister der Rotter Sankt Hubertus-Schützenbruderschaft, hatte für den gestrigen Sonntag eine Busreise durch Ostfriesland gebucht. Die trat er nun als frisch gekürter König an. Denn wenige Stunden zuvor, Samstag Abend, war er mit dem 110. Luftgewehr-Treffer auf den Holzvogel erfolgreich.
 
In der Schützenhalle am Rotter Tiergarten bewarben sich ursprünglich neun Kandidaten um die Meriten der Hubertus-Majestät, doch ihre Zahl schwand mit dem laufenden Wettbewerb deutlich. Als hartnäckigste Konkurrentin Matheis` erwies sich zu guter Letzt Vorjahreskönigin Andrea Gartzen; sie hätte ihren 2010 mit der 180. Kugel errungenen Titel allzu gern verteidigt.
 
Für ihr im Hauptwettbewerb fehlendes Quäntchen Glück gegenüber Matheis hielt sich die Ex-Monarchin später freilich schadlos, indem sie sich die Krone der Bürgerkönigin aufs Haupt setzte. Zuvor war sie in ihrer Residenz gebührend abgeholt und in farbenprächtigem Festzug zum Tiergarten geleitet worden.
 
Mit Inthronisation des neuen Schützenherrschers und gemütlichem Beisammensein der Hubertus-Familie klangen die Feierlichkeiten rund um den Rotter Mai-Vogelschuss aus.
 
Helmut Matheis wird als Rekordhalter in die Annalen seiner Rotter Bruderschaft eingehen. Denn in deren 120-jährigen Geschichte ist er sozusagen der erste „Kaiser mit Stern“. Schließlich hatte er bis zu seinem jüngsten goldenen Schuss die Königswürde bereits dreimal erlangt und war damit zum Kaiser proklamiert worden; nun versah Matheis seine Ordens- und Trophäensammlung mit der vierten Siegermedaille.
 
Als Helmut Matheis, noch in Schießleiterfunktion, seine Schützenbrüder und –schwestern ans Gewehr auf der zehn Meter langen Schießbahn rief, gebührte Titelverteidigerin Gartzen der Ehrensalut, im Schützenjargon „Aufschuss um Abschuss für Volk und Vaterland“. Die Vorjahreskönigin hatte anfänglich in Ruth Jansen noch eine Mitbewerberin, doch die senkte nach einigen Pflichtdurchgängen die Waffe.
 
Um die Ehre des Schülerprinzen stritten sportlich-fair die Brüder Fabian und Tobias Meder. Mit dem exakt 50. Schlag auf den Holzadler hatte Fabian das Glück des Tüchtigen und regiert jetzt für ein Jahr den Rotter Tell-Nachwuchs.
 

Zum Ritter geschlagen

Am Rande der Schießwettkämpfe wurde die Verleihung einer seltenen Auszeichnung an Brudermeister Hans-Dirk Coppeneur und damit zugleich eine damit erwiesene Reverenz an alle 78 Hubertus-Mitglieder bekannt. Vor wenigen Tagen wurde Coppeneur im sauerländischen Medebach zum „Ritter des heiligen Sebastianus zu Europa“ geschlagen. Rund tausend Schützen aus dem gesamten Bundesgebiet wohnten dort einer Reihe außergewöhnlicher Zeremonien bei. Coppeneur, der 1998 König seiner Bruderschaft wurde, ist amtierender Diözesan-Schießmeister des Verbandes Aachen im Bund der historischen deutschen Schützenbruderschaften. Der Rotter Bruderschaft steht er seit 15 Jahren vor.
                                                                                                                                                                         Eifeler Nachrichten M.S.

 

Ritterschlag für verdiente Schützen

Medebach,01.05.2011, Joachim Aue
 
Medebach. Auch bei der dritten Tagung wurde Medebach seinem Ruf als Schützenstadt auf der Frühjahrstagung der Europäischen Gemeinschaft Historischer Schützen (EGS) mehr als gerecht und erwies sich einmal mehr als hervorragender Gastgeber für Delegierte aus 12 Ländern.
 
Dieses Fazit zog der belgische Präsident der EGS, Charles-Louis Prinz von Merode, zum Abschluss des zweitägigen Treffens, das erneut zu einer echten Werbung für das Schützenwesen wurde. Besonders beeindruckt zeigte sich der Prinz von der Predigt über die Ritterschaft in der modernen Zeit von Medebachs Präses, Pfarrer Dirk Gresch. Im feierlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Peter und Paul wurden 29 verdiente Schützenbrüder per Ritterschlag in den Orden aufgenommen.

Neue Ritter

Unter den neuen Rittern auch Hermann-Josef Gilbert, Thomas Müllenhoff und Paul Köster von den Medebacher St.-Sebastianus-Schützen, Ferdi Asmuth vom Bürgerschützenverein Düdinghausen, der Geschäftsführer des Sauerländer Schützenbundes, Meinolf Linke, Klaus Büser vom Oberbergischen Schützenbund, Pavel Prychoniak, der Generalsekretär der Region V aus Polen, sowie drei Geistliche.
 
Auch Medebachs Bürgermeister Thomas Grosche verwies auf die enge Beziehung zwischen der EGS und der Schützen- und alten Hansestadt Medebach. Er zeigte sich begeistert vom guten Miteinander der europäischen Schützen, die seiner Meinung nach nicht nur ein eindrucksvolles Bekenntnis für die Ideale des Schützenwesens, sondern auch für die Einheit eines christlichen Europas abgelegt haben.
 
Grosche weiter: „Die Zeremonie in der Kirche mit der Investitur, der Große Zapfenstreich auf dem Marktplatz und auch der Sauerländer Abend in der Schützenhalle - all das dürfte bei den Teilnehmern nicht so schnell in Vergessenheit geraten.“ Sicherlich auch nicht bei den Schützen aus dem gesamten Medebacher Stadtverband, die ihre europäischen Gäste mit dem Europaschützenkönig Mario Geißler aus Leutesdorf (bei Koblenz) im Festzug nach der Messe zur Schützenhalle begleiteten.

Friedensbewegung

Der Generalsekretär der EGS, Peter-Olaf Hoffmann, der im Schützenwesen eine einzige Friedensbewegung sah, in der sich die Völker einander näherbringen, betonte, eine solche Tagung gliedere sich in zwei Dimensionen. Zum einen, die Weichen für die nächsten Jahre zu stellen und zum andern, das Miteinander zu fördern, was vor allem beim Sauerländer Abend ausgiebig geschehen sei.
 
Und in der Plenarsitzung sei nach der Novellierung der Statuten im vergangenen Jahr jetzt einvernehmlich eine neue Geschäftsordnung beschlossen worden.
 
Außerdem hätten die Schützen aus Tuchola (ehemals Pommern) in Polen zum Europaschützenfest im August 2012 in ihre Stadt eingeladen und dabei Einzelheiten zum Stand der Organisation vorgestellt.
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                            

In Rott laufen die Planung für das
Bezirksschützenfest 2015 an


Ein motivierter Vorstand mit dem Vorsitzenden Hans-Dierk Coppeneur (li) richtet bei der
St. Hubertus-Schützenbruderschaft Rott schon den Blick auf die Ausrichtung des Bezirksschützenfest 2015
 

Hauptversammlung der St.Hubertusbruderschaft. Problem der Waffenlagerung nach Einbruchdiebstahl gelöst. 2010 viele sportliche Erfolge erzielt.

Rott. Auf ein sportlich sehr erfolgreiches Jahr konnte die Rotter St. Hubertus-Bruderschaft auf ihrer Jahreshauptversammlung zurückblicken. Deshalb fand es der 1. Vorsitzende Hans-Dirk Coppeneur betrüblich, dass er nicht allzu viele der 71 Mitglieder in der Schützenhalle am Tiergarten begrüßen konnte.
Präses Pfarrer Hans-Georg Schornstein fand jedoch aufmunternde Worte für die Schützinnen und Schützen, die aktiv am Leben der Bruderschaft teilnehmen. Denen nachzutrauern, die nicht da sind, nehme den Atem. Vielmehr solle man auf sich zu sehen und Gutes für sich selbst aus der Arbeit im Verein schöpfen. Dies könne Zufriedenheit und Freude vermitteln und damit letztendlich auch wieder andere motivieren, mitzumachen.
Zum Auftakt der Tagesordnung standen einige Ehrungen auf dem Programm. Für gute sportliche Leistungen konnte Schießmeister Helmut Matheis die Jahresnadel 2010 an Klaus Greinert, Konrad Seidel, Helmut Junker, Friedhelm Junk sowie an Spitzenreiter Klemenes Strauch überreichen, der bei den drei Schießen 889 Ringe erreicht hat. Für ihn selbst blieb mit 887 Ringen der zweite Platz. Klemens Strauch konnte auch als Jahresbester ausgezeichnet werden, der die erforderlichen zwölf Schießen mit 3526 Ringen absolviert hat. Auf den Plätzen folgten Helmut Matheis (3158), Friedhelm Junk (3488) und Helmut Junker (3377). Nach dem wiederholten Gewinn des Peter-Tings-Wanderpokals konnte Helmut Matheis eine Erinnerungsplakette in Empfang nehmen, die vom Enkel Stifters, Michael Seidel, überreicht wurde. Des Weiteren konnte der Schießmeister von vielen Erfolgen der 18 Sportschützen berichten. Neben einer Diözesanmeisterschaft wurden in Einzel- und Mannschaftswettkämpfen zahlreiche Bezirksmeisterschaften und vordere Plätze nach Rott geholt.
Auf Bundesebene konnte sich Werner Späth im Mittelfeld platzieren, nachdem er sich mit einem 4. Platz bei der Landesmeisterschaft qualifiziert hatte.
Auch im Jahr 2010 habe die Rotter Bruderschaft wieder bei vielen Gelegenheiten Präsens gezeigt, angefangen von den örtlichen Festen wie Fronleichnam, Erstkommunion und Quirinusokatv bis zu Veranstaltungen der Schützenbezirke Aachen-Land und Monschau, blickte Vorsitzender Hans-Dirk Coppeneur zurück. Vereinsinterne Höhepunkte waren neben Schützenfest und Vereinsmeisterschaft die gut besuchten Traditionsveranstaltungen Eier- und Printenschießen sowie die Herbstwanderung.
Nach einem Einbruchdiebstahl konnte in Zusammenarbeit mit der Kripo das Problem der Lagerung von Waffen gelöst werden, berichtete der Vorsitzende von einer ungewöhnlichen Herausforderung, der sich die Schützen im vergangenen Jahr stellen mussten. Kassiererin Ruth Jansen legte sowohl den Kassenbericht 2010 als auch den Wirtschaftsplan 2011 vor, nach dem positiven Bericht der Kassenprüfer Konrad Seidel und Andreas Meder wurde dem Vorstand einstimmig Entlastung erteilt. Im Hinblick auf das 2015 von der Rotter Bruderschaft auszurichtende Bezirksschützenfest war im vergangenen Jahr die Wahlperiode für Vorstandsmitglieder von zwei auf vier Jahre verlängert worden, um eine kontinuierliche Vorbereitung zu gewährleisten.
Bei Ergänzungswahlen, die dem neuen Rhythmus Rechnung tragen, wurden Klaus Greinert als 2. Vorsitzender, Friedhelm Junk als Schriftführer und Ruth Jansen als Kassiererin bestätigt

Stellvertreter gesucht

Michael Seidel wird weiterhin den Kontakt zum Ortskartell halten. Nicht besetzt werden konnte der Posten des stellvertretenden Schießmeisters.
Zurzeit muss sich Schießmeister Helmut Matheis sowohl um den sportlichen Bereich als auch um die Traditionsveranstaltungen kümmern, eine Aufgabenteilung wäre sehr wünschenswert, appellierte der Vorsitzende an die Mitglieder, sich für eine Mitarbeit im Vorstand zur Verfügung zu stellen.
Quelle: Aachener Nachrichten vom 04.Februar 2010 (heg)

 

 

Herbstwanderung 2010

Am Samstag, 18.09.2010 fand die diesjährige Herbstwanderung der St.Hubertus Schützenbruderschaft Rott statt. 28 Schützenmitglieder konnten bei sehr gutem Wanderwetter die etwa 10Km lange Strecke bewältigen. Startpunkt war der ehemalige Vennbahnhof in Kornelimünster. Dann ging es auf dem toll ausgebauten Vennbahnwanderweg bis Hahn, wo dann in Richtung Hahn Kirche abgebogen wurde. Nach einem kräftigen Anstieg konnte am Sportplatz Hahn bei Kaffee und Kuchen eine ausgiebige Pause gemacht werden. Weiter ging die Wanderung in Richtung Kitzenhaus , wo die idyllisch gelegenen Häuser bewundert wurden. Danach ging es weiter durch den herrlichen Herbstwald und bald hatte man den Vichtbach erreicht. Die Route folgte dann dem Eifelsteig und so erreichte man nach steilem Anstieg den neuen Rotter Friedhof. Von dort aus folgte man dem Waldrandweg und gelangte kurze Zeit später zur Schützenhalle in Rott. Dort warteten bereits einige Schützenmitglieder um die heimgekehrten Wanderer mit Getränken und Grillgut zu versorgen. Von den Wanderern waren nur positive Anmerkungen zum Verlauf der Strecke zu hören. Insbesondere die herrlichen Ausblicke auf die Landschaft und unsere heimischen Orte wurden gelobt. Nachdem alle gegessen und getrunken hatten, wurden vom Schießmeister einige Ehrungen von Vereinsmitgliedern vorgenommen. Besonders erwähnenswert ist hierbei, dass Gisela und Arthur Gartzen aufgrund Ihrer Verdienste für den Verein zu Ehrenmitgliedern ernannt wurden. Bei gemütlichem Beisammensein klang ein schöner Wandertag aus, der in guter Erinnerung bleiben wird.                                                                                                                                                                            (mk)
                
                
                
                
                
                
                

Seltene Vielfalt beim Schießsport in Rott


Der Vorstand der St.Hubertus-Schützenbruderschaft Rott mit dem Vorsitzenden Hans-Dirk Coppeneur (rechts)
 

Zahlreiche Disziplinen der Hubertus-Bruderschaft

Zur Jahreshauptversammlung waren die Mitglieder der Schützenbruderschaft St. Hubertus Rott in die Schützenhale eingeladen. Vorsitzender Hans Dirk Coppeneur konnte unter den Getreuen, die sich durch den Schnee gekämpft hatten, auch die amtierende Königin Renate Niehsen begrüßen. Der Vorsitzende sowie Schießmeister Helmut Matheis ließen das abgelaufene Jahr Revue passieren.

Die Bruderschaft habe sowohl bei sportlichen als auch bei Traditionsveranstaltungen Präsenz gezeigt, so Coppeneur. Beim Bezirksschützenfest in Venwegen konnte Fahnenträger Andreas Meder einen ersten Preis für einen hervorragenden Auftritt beim Umzug gewinnen.

Aber auch Unerfreuliches hatte der Vorsitzende zu vermelden. Im vergangenen Sommer wurde zum wiederholten Mal in die Schützenhalle eingebrochen. Diesmal wurden unter anderem acht Matchluftgewehre gestohlen. Das stellte die Rotter Schützen vor erhebliche finanzielle Probleme. Um den Schießbetrieb aufrecht zu erhalten, wurden in der Zwischenzeit drei gebrauchte Waffen angeschafft. Darüber hinaus verlangten die Behörden eine drastische Verstärkung des Einbruchsschutzes. Auch der wurde zum Großteil schon realisiert. Um die doch erheblichen Aufwendungen zu stemmen, bemüht sich der Vorstand um öffentliche Zuschüsse. Von der Gemeinde Roetgen wurde aus Mitteln der Vereinsförderung ein Zuschuss gewährt.

Erfreuliche Bilanz

Trotz dieser Erschwernisse fiel die sportliche Bilanz sehr erfreulich aus. Sowohl bei Bruderschaftsvergleichs- und Rundenwettkämpfen als auch bei Meisterschaften erreichten die Rotter Sportschützen hervorragende Ergebnisse. Erste Plätze konnten im Luftgewehr aufgelegt, im Kleinkaliber aufgelegt und im Sportpistolenbereich erzielt werden.

Die Veranstaltungen des Vereins wie Ostereierschießen, Königsvogelschießen, Schützenkirmes, Herbstwanderung und Printenschießen waren gut besucht und erfolgreich. Lediglich das Vergleichsschießen der Ortsvereine musste wegen mangelnden Interesses ausfallen.

Wiedergewählt wurden Vorsitzender Hans Dirk Coppeneur sowie Helmt Matheis als Kommandant, Schießmeister und Jungschützenmeister. Einen Ämtertausch gab es bei den beiden Schriftführern, Friedhelm Junk wurde zum ersten Schriftführer gewählt, Ludwig Mero fungiert nun als sein Stellvertreter. Ebenfalls bestätigt wurden Manfred Kreitz als Pressewart sowie Helmut Junker, Heinz Kessel und Konrad Seidel als Mitglieder des Ältestenrates.

Zum Abschluss appellierte der Vorsitzende noch an die Versammlung, sich aktiv m neue Mitglieder zu bemühen, um den Fortbestand der Bruderschaft zu sichern. Attraktiv sei der Verein insbesondere durch eine sportliche Vielfalt, wie sie von kaum einem anderen Verein im Grenzland geboten wird. Sportschützen haben in Rott die Wahl zwischen Luftgewehr, Kleinkaliber, Luftpistole, Sportpistole, Freie Pistole und Ordonanzgewehr. Zurzeit gehören der Bruderschaft 72 Mitglieder an.
Quelle: Aachener Nachrichten vom 04.Februar 2010 (heg)